Kleintierpraxis Dr. Stefanie Poller

Tierarzt Freilassing

Münchener Str. 53a
83395 Freilassing
 
Telefon +49 (0) 86 54 / 30 98 58 1
Telefax +49 (0) 86 54 / 30 98 58 3
Notfälle +49 (0) 1 76 / 21 97 60 52

E-Mail: praxis@tierarzt-poller.de

Sprechzeiten:
Mo: 8.30 - 11.30 Uhr und 15.00 - 19.00 Uhr
Di: 8.30 - 11.30 Uhr und 15.00 - 19.00 Uhr
Mi: 8.30 - 11.30 Uhr und 15.00 - 19.00 Uhr
Do: 15.00 - 19.00 Uhr
Fr: 8.30 - 11.30 Uhr und 15.00 - 19.00 Uhr

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Kastrationen

 

Übersicht

 

 

 

Ablauf und Kosten einer Kastration

 

Ablauf

Das Tier wird morgens um 8.30 Uhr zu uns gebracht. Nach einer Untersuchung wird die Narkose eingeleitet. Dabei achten wir auf eine besonders schonende Narkose, um Ihr Tier keinem unnötigen Risiko auszusetzen. Für Katzen und Meerschweinchen verwenden wir dazu eine aufweckbare Injektionsnarkose, für Hunde und Kaninchen eine leicht steuerbare Inhalationsnarkose, so dass die Tiere schnell wieder aufwachen und abends wieder fit sind. Wir geben keine schlafenden Tiere nach Hause!


Solange die Tiere noch schlafen, müssen sie überwacht werden. Nur so wird das Narkoserisiko gering gehalten. Während der Operation wird die die Atmung, der Puls und die Sauerstoffsättigung des Tieres überwacht. Damit ist gewährleistet, dass Probleme in der Narkose sofort registriert werden und schnell eingegriffen werden kann.


Ist das Tier bereits schon etwas älter oder sind gesundheitliche Probleme bekannt, empfehlen wir eine präoperative Blutuntersuchung. Nach Bedarf bekommt das Tier auch während und nach der Operation Infusionen, um den Kreislauf zu stabilisieren.


Sie können ihr Tier im Lauf des Nachmittags wieder abholen. Für die Nachbehandlung bekommen Sie von uns ein Informationsblatt mit.

 

Kosten

Die Kosten der Kastration sind von den verbrauchten Medikamenten (Narkosemittel, Schmerzmittel etc.) und dem verbrauchten Material (Fäden, OP-Handschuhe etc.) abhängig. Alle Tierärzte sind dabei gesetzlich zwingend an die Gebührenordnung für Tierärzte gebunden. Der Spielraum dieser Verordnung liegt zwischen dem 1-fachen und 3-fachen Satz. Gerne stehen wir Ihnen für ein ausführliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

 

 

Wissenswertes zur Kastration einer Hündin

 

Die zweimal im Jahr auftretende Läufigkeit und die damit zusammenhängenden Unannehmlichkeiten (Blutungen, aufdringliche Rüden, Scheinträchtigkeit) der Hündin ist vielen Besitzern Grund genug, ihr Tier kastrieren zu lassen. Andere Besitzer sind sich unsicher über den Nutzen einer Kastration. Hier sollen die verschiedenen Argumente für und wider Kastration beleuchtet werden und als Entscheidungshilfe dienen. Gerne stehen wir Ihnen für ein ausführliches Beratungsgespräch zur Verfügung!

 

Argumente gegen eine Kastration

 
  1. Narkoserisiko. Die Kastration der Hündin ist mit einer Vollnarkose verbunden. Auch bei gesunden Tieren besteht ein gewisses, jedoch nur sehr kleines Narkoserisiko.
  2. Operationsrisiko: Bei der Operation selbst, die einen Bauchhöhleneingriff mit Entfernung der Eierstöcke und ggf. Gebärmutter darstellt, können starke Blutungen auftreten. Nach der Operation sind Wundinfektionen und Nahtdehiszenzen (Klaffen) möglich.
  3. Bei manchen Hündinnen beobachtet man eine hormonabhängige Inkontinenz, die auch einige Jahre nach der Kastration auftreten kann. Große Hündinnen sind hierfür gefährdeter als kleine Hündinnen. Diese Inkontinenz ist den meisten Fällen medikamentös behandelbar.
  4. Manche Hündinnen (besonders Cocker Spaniel und Setter) entwickeln ein weiches „Welpenfell“ nach der Kastration.
  5. Nach einer Kastration ändern sich häufig das Fressverhalten und der Energiebedarf des Tieres. Es muss verstärkt darauf geachtet werden, dass die Hündin nicht zunimmt.

 

Argumente für eine Kastration

 
  1. Dauerhafte Empfängnisverhütung.
  2. Entspanntes Gassi gehen ohne aufdringliche Rüden.
  3. Durch eine Kastration vor der ersten Läufigkeit wird das Risiko, dass sich im späteren Leben des Hundes Gesäugetumoren entwickeln auf nahezu Null reduziert. Auch durch eine Kastration nach der ersten Läufigkeit ist dieses Risiko deutlich vermindert. Eine Kastration nach der zweiten Läufigkeit hat hierauf keinen Einfluss mehr.
  4. Auch das relativ häufige Auftreten einer Gebärmutterentzündung und –vereiterung (so genannte Pyometra), die eine lebensbedrohliche Erkrankung darstellt, wird durch die Kastration – egal zu welchem Zeitpunkt - verhindert.
  5. Das Risiko eines hormonabhängigen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist vermindert.

 

Die „Hormonspritze“ – eine echte Alternative zur Kastration?

Natürlich umgeht man durch die Verabreichung der Hormonspritze das Narkose- und Operationsrisiko. Allerdings ist von einer solchen Methode als Dauerlösung aus medizinischer Sicht dringend abzuraten: Häufig treten bei als Folge dieses Verfahrens Gebärmuttervereiterungen, Diabetes mellitus und Gesäugetumoren auf. Zudem muss streng auf die regelmäßige Verabreichung der Hormone geachtet werden. Auch die Kosten sind bei dieser Methode auf die Dauer gesehen nicht zu unterschätzen.

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